"Ich freue mich heute noch, dass es mir gelungen ist,
den heutigen Tag noch zu erleben."
Kirche ohne KerWa? - Geht das?
Seit Menschengedenken gibt es in Melkendorf eine traditionelle Kerwa (Kirchweih) mit urtypisch-fränkischem Brauchtum.
Diese uralte Tradition wollen wir gerne erhalten und an die nachfolgende Generation weitergeben.
Dazu wird sich am 19. Februar 2012 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus ein Kerwa-Verein günden, für noch mehr Spaßgarantie!
Herzliche Einladung zur Gründungsversammlung!
Die Kerwa 2012 findet vom 24. bis zum 27. August statt.
Der Kirchweihverein wird eine stimmungsvolle Kirchweih auf die Beine stellen. Bei Fragen, Anregungen, Wünschen könnt ihr gern mit uns Kontakt aufnehmen.
Wir freuen uns auf euren Besuch auf der Melkendorfer Kerwa 2012!
So manche Änderungen des liturgischen Kalenders scheinen beim Gottesvolk keinesfalls anzukommen. Wir feiern also heute "Lichtmeß", d.h. Mariä Lichtmeß bzw. nach dem vorrevolutionären Kalender die Purificatio Beatae Mariae Virginis. Die heute offizielle Bezeichnung "Darstellung des Herrn" dürfte bei den meisten Evangelischen unbekannt sein. Feiertag ist Mariä Lichtmeß leider nirgendwo mehr und so fehlt meist Zeit und Gelegenheit die traditionelle Form der Lichterprozession zu feiern. Als gesetzlicher Feiertag wurde Lichtmeß bereits im jahre 1912 in Bayern abgeschafft. Nach wie vor ist das Fest in einzelnen Kantonen der Schweiz und in Liechtenstein zumindest gewöhnlicher, wenn auch nicht gesetzlicher Feiertag. Und eigentlich ist dies der ursprünglichste Tag der Arbeit, der Tag an dem Bedienstete insbesondere Knechte und Mägde den Dienstherrn wechselten. Und diesen Wechsel natürlich mit einem Tag des Nichttuns des Nichtguten begangen.
Auf jeden Fall ist das nunc dimittis zur heutigen Komplet mit besonderer Inbrunst zu singen.
Altbischof Franz Kamphaus am 2. Februar 80 Jahre alt
Münster/Lüdinghausen/Limburg. Als "Widersacher Roms", als frommer oder gar einsamer "Rebell", wie ihn manche Medien wegen des besonderen Weges seiner Diözese in der kirchlichen Schwangerschaftskonfliktberatung bezeichneten, hat sich Franz Kamphaus nie gefühlt. Im Gegenteil, ihn ärgerten stets solche Etiketten: Er fühle sich instrumentalisiert, vertraute er einmal seiner Bistumszeitung an. Am Donnerstag (02.02.2012), dem Mariä-Lichtmess-Tag, vollendet der aus Lüdinghausen stammende Altbischof von Limburg sein 80. Lebensjahr.
Herzlichen Glückwunsch, lieber Bischof Kamphaus! Sie sind uns als Bischof ein gutes Beispiel für eine integere Nachfolge Jesu Christi!
Das Schlappmaul von der Langgass
Laut Beichtspiegel des Fürstentums Liechtenstein aus dem Jahre 2011, steht zur Gewissenserforschung im Hinblick auf das 2. Gebot: „Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.“
"Habe ich gottgeweihten Personen die gebührende Ehre bezeugt?
Oder habe ich im Reden über Bischöfe, Priester und Ordensleute gegen die Liebe und die ihrem Amt geschuldete Ehrfurcht gefehlt?
Wie habe ich sie betitelt?
Habe ich für sie gebetet?
Habe ich mich über andere belustigt, die frömmer sind als ich? ... "
Im Mittelalter wärst Du dafür auf der Folterbank gelandet und - wenn Du nicht widerrufst! - auf dem Scheiterhaufen verbrannt .
Heute würdest Du mit etwas "Glück" bespitzelt und denunziert werden, beschimpft und in allerlei dunklen Fundi-Foren als "vom Glauben abgefallen" desavouiert worden, als Häretiker und exkommunikationswürdig tituliert. Ist auch nicht besser!